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  • Autorenbild: Aurora
    Aurora
  • 28. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

(Auszüge aus meinem neuen Buch)


Dieses Buch schreibe ich nicht, weil ich gesehen werden will. Ich schreibe es, weil das, was ich erlebt habe, nicht in meinem Körper bleiben soll.

Es gehört in die Welt.

Nicht als Klage. Nicht aus einer Opferhaltung heraus.

Sondern als Zeugnis und als Geschenk.


Ich schreibe nicht nur über Trauma.

Ich schreibe über Bedeutung.

Über Umwandlung.

Über Erkenntnis.

Über Bewusstsein.


Und darüber, dass selbst das Dunkelste nicht ohne Licht bleiben muss.

Vielleicht kennst Du Bücher über Trauma.

Vielleicht hast Du schon viele Geschichten gehört über Gewalt, Missbrauch,

Verlust oder psychische Zerstörung.

Das hier ist vielleicht keine neue Geschichte.

Aber es ist eine andere Verarbeitung.

Ich schreibe nicht aus der offenen Wunde. Ich schreibe aus der Narbe.

Mein Buch blutet nicht.

Es erzählt.

Es benennt.

Es integriert.

Ich schreibe nicht, während ich am Boden liege.

Ich schreibe, nachdem ich wieder aufgestanden bin.


Während Du dieses Buch liest, wirst Du mir in verschiedenen Versionen begegnen.

Der Frau, die ich heute bin.

Dem Kind, das damals durch diese Welt gegangen ist.

Und der jungen Frau irgendwo dazwischen, die noch versuchte zu begreifen,

was eigentlich gerade mit ihr passiert.

Alle drei gehören zu mir.


Und zusammen erzählen sie diese Geschichte und das bereits sehr analytische und intensiv wahrnehmende Kind von damals, wusste bereits schon mit 9 Jahren schon,

eines Tages ein Buch zu schreiben.

Was Du hier lesen wirst, ist keine Anleitung und kein spirituelles Konzept.

Ich verkaufe Dir keine Methode und verspreche Dir keine Erleuchtung.

Ich erzähle Dir mein Leben.

NACKT.

Und damit meine ich nicht die harmlose Nacktheit, die wir jeden Tag erleben – wenn wir uns vor dem Duschen ausziehen oder abends die Kleidung ablegen.

Die Nacktheit, von der ich spreche, zeigt keine Haut.

Sie zeigt Wahrheit.

Sie zeigt Verletzlichkeit.

Sie zeigt das, was wir normalerweise hinter Rollen,

Masken und Ausreden verstecken.


Und ja – das braucht Mut.

Viel mehr Mut als der Griff zur Kleiderstange.

Manche würden das vielleicht Seelen-Striptease nennen.

Für mich ist es etwas anderes.

Es ist radikale Ehrlichkeit.

Nicht zuerst gegenüber anderen –sondern gegenüber mir selbst.


Dieses Buch erzählt, was geschehen ist. Was ich dabei empfand. Und was daraus geworden ist.

Du wirst helle Räume betreten.

Und Räume, in denen selbst das Zeitgefühl aussetzte.


Du wirst Schmerz begegnen.

Ohnmacht.

Wut.

Scham.

Aber auch Humor.

Nicht den dekorativen.Sondern den, der überlebt.

Der sich wie ein trotziges Lächeln am Abgrund zeigt, wenn alles andere bereits verschwunden ist.


Meine Geschichte begann nicht im Licht.

Sie begann in der Finsternis.

Und scheiße noch mal – sie blieb eine ganze Weile dort.

Doch Licht ist geduldig. Es geht nicht verloren. Es wartet nur.

Manchmal sehr lange.

Ich habe überlebt. Mehr als einmal.

Der Beweis liegt vor Dir: Ich schreibe dieses Buch selbst.

Irgendwann habe ich verstanden, dass es nicht reicht, nur zu überleben.

Also wurde ich zur Alchemistin.

Ich nahm das Schwarze, das Widerwärtige, das Abgründige – und verwandelte es in Gold.

Nicht für Applaus. Nicht zur Unterhaltung.

Sondern weil es keine Alternative gab, wenn ich wirklich leben wollte.

Bis ich erkannte, dass dieses Gold auch für meine Mitmenschen von unermesslichen Wert sein kann.


Vielleicht erkennst Du Dich in manchen Momenten wieder.

Vielleicht erkennst Du jemanden, den Du liebst.

Vielleicht erkennst Du einfach ein Stück Menschsein.


Ich will Dich nicht belehren.

Gern jedoch erinnern.



In der Rubik: Auszüge aus meinem neuen Werk, werde ich hin und wieder ein wenig mit Dir Auszüge aus meinem Buch teilen, welches bald veröffentlicht wird. Hier geht es zu der besagten Rubrik KLICK

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